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Singen lernen: wo anfangen?

1152936797 | Dean Drobot | shutterstock.com

(c) 1152936797 | Dean Drobot | shutterstock.com

Geschrieben von: Barbara

Gr├╝nderin, Mastermind und Head-Vocal-Coach bei Lieblingsstimmen.com.

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31. Januar 2022

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Hallo Lieblingsstimme!

Ich nenne dich jetzt einfach mal so, obwohl ich dich ja noch nie geh├Ârt habe und somit ja gar nicht beurteilen kann ob deine Stimme eine meiner Lieblingsstimmen ist oder nicht. ­čśë Ich wei├č aber, dass du irgendjemandes Lieblingsstimme bist und hoffentlich auch deine eigene Lieblingsstimme.

Leider h├Ârt kaum jemand seine/ihre eigene Stimme wirklich gern. Du kennst das bestimmt: du h├Ârst eine Sprachaufnahme von dir und bist – um es nett auszudr├╝cken – etwas ├╝berrascht wie anders du dich anh├Ârst. Das hat schlicht und ergreifend den Grund, dass du deine eigene Stimme ja in der Regel nur von „innen“ ├╝ber die Knochenleitungen h├Âren kannst. Deine Mitmenschen h├Âren dich jedoch ├╝ber die Luftleitung. Den gleichen Effekt erlebst du ├╝brigens auch auf Fotos. Du bist dein eigenes Gesicht nur ├╝ber einen Spiegel, also spiegelverkehrt, gew├Âhnt und wunderst dich auf Fotos, warum du so anders aussiehst.

Die Frage ganz oben lautet aber:

Womit beginne ich, wenn ich singen lernen m├Âchte?

Der eine sagt: Ganz klar mit der Atmung! Die andere sagt: Unbedingt St├╝tze! Wieder jemand anderes: Stimmsitz! …

Vielleicht bist du schon einmal im Gesangsunterricht gewesen und dein Coach gibt dir allerhand Anweisungen und ruft zwischendurch immer wieder rein, bis dir regelrecht die Schwei├čperlen auf der Stirn stehen und du nicht mehr wei├čt was du zuerst tun sollst – und am Ende gef├Ąllt es dir immer noch nicht.

 

Deshalb bin ich nach ├╝ber 20 Jahren Unterrichtst├Ątigkeit und noch etwas l├Ąnger als aktive S├Ąngerin auf der B├╝hne zu dem Schluss gekommen:

(c) 1250940526 | Julia Manga | shutterstock.com

Es beginnt immer mit der Stimmliebe.

Und das meine ich keinesfalls abgehoben oder esoterisch. Das meine ich genau so wie ich im Grunde meines Herzens bin: zersaust und mit dreckbeschmierten H├Ąnden in der Erde w├╝hlend und endlos gl├╝cklich dabei.

Also bitte hol das Wort „Stimmliebe“ ganz schnell wieder aus den abgehobenen rosa W├Âlkchen raus und pflanze dieses Wort sinnbildlich in die Erde und lass es dort Wurzeln schlagen.

Das ist n├Ąmlich die Basis von allem was du mit deiner Stimme vollbringst.

Ich wage zu behaupten: Ich brauche dir nichts zu erkl├Ąren ├╝ber Atmung, St├╝tze, Stimmsitz, Sound, Mix, Belting… und wei├č der Geier was wir Coaches alles zu erz├Ąhlen haben, so lange du deine Stimme nicht magst. Das wird nur ein Krampf und eine verkrampfte Stimme klingt leider nicht besonders sch├Ân.

(Anm.: Wenn du deine Stimme magst hast du schon den Grundstein f├╝r eine gute Stimmarbeit gelegt. Vielleicht magst du dann in meinem Blogartikel zum Thema „Beobachten statt bewerten“ weiterlesen oder steigst gleich in die praktische Stimmarbeit ein.)

Vielleicht geht es dir aber so wie es mir viele viele Jahre ergangen ist und du magst deine Stimme nicht so richtig. Dann lade ich dich hier und jetzt ganz herzlich dazu ein, an der aktuellen

„Love Your Voice Challenge“ teilzunehmen oder dir den Mini-Kurs „Stimmliebe“ (erh├Ąltlich ab 01.03.22) herunterzuladen. Hier lernst du mit viel Humor und praktischen ├ťbungen, deine Stimme zu m├Âgen.

Ein erster Bonus-Tipp gleich mal vorweg: nimm dich auf so oft es geht und h├Âr dich danach an. Ohne sich selbst danach anzuh├Âren funktionierts n├Ąmlich nicht. ­čśë

Die eigene Stimme zu m├Âgen, hat viel mit Gewohnheit zu tun.

Beginne gleich heute damit, diese Gewohnheit zu etablieren!!! Es ist ganz easy! Drei S├Ątze ins Handy gesprochen und angeh├Ârt. Ein Kinderlied ins Handy gesungen und angeh├Ârt. Und bitte! Mega wichtig:

Nicht bewerten! Nur beobachten!

Wenn du magst, hinterlasse mir gerne einen Kommentar zu diesem Artikel und lass mich wissen ob du deine Stimme schon magst und ob du diese erste ├ťbung schon probiert hast.

 

Alles Liebe,

deine Barbara

 

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